Hier finden Sie Expertenwissen, Impulse und praktische Tipps rund um Selbstbehauptung, Anti-Mobbing und Medienkompetenz. Hier finden Eltern, Pädagog:innen und Interessierte praxisnahe Anleitungen für den Familien- und Schulalltag sowie hilfreiche Ideen, um Kinder stark und selbstbewusst zu begleiten.

16.03.2026
Vorschulkinder stehen vor einem entscheidenden Übergang: die Kita verlassen, in die Schule starten, neue Herausforderungen meistern. Jetzt stark für die Schule werden heißt, Kindern Werkzeuge zu geben, mit denen sie Frust, Konflikte und soziale Dynamiken sicher bewältigen können. Genau hier setzen unsere Trainings an.
Vorschulkinder stehen vor wichtigen Entwicklungsaufgaben:
Vorschulkinder im Kita-Alter erleben täglich neue soziale Herausforderungen. Konflikte, Gruppendynamik und kleine Hänseleien fordern ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten. Jetzt zu fördern, was später entscheidend ist – Selbstbewusstsein, Frusttoleranz, Konfliktlösung – wirkt langfristig und bereitet optimal auf die Schule vor.
Resilienz und Selbstbehauptung früh stärken
Resilienz bedeutet, dass Kinder lernen, Rückschläge zu verarbeiten, Gefühle zu regulieren und Lösungen zu finden. Selbstbehauptung heißt, eigene Grenzen zu erkennen und zu vertreten, ohne aggressiv zu werden. Beides ist für Vorschulkinder in der Kita essenziell und formbar – besonders in spielerischen, praxisnahen Trainings.
Mit diesen Fähigkeiten werden Kinder stark für die Schule – sie treten selbstbewusst in neue soziale Situationen und Lernumgebungen ein.
Vorteile für Kinder, Eltern und Kita-Teams:
Prävention statt Reparatur
Je früher Kinder Werkzeuge für den Umgang mit Frust und Konflikten erlernen, desto sicherer starten sie in die Schule. Trainings in der Kita wirken präventiv und legen ein stabiles Fundament für Freundschaften, Lernmotivation und Selbstbewusstsein.
Selbstbehauptungs- und Resilienztraining für Vorschulkinder ist kein Bonusprogramm, sondern ein entscheidender Baustein für die soziale und emotionale Entwicklung. Jetzt stark für die Schule machen – so profitieren Kinder, Eltern und Kita-Teams gleichermaßen von mehr Selbstsicherheit, weniger Konflikten und einem guten Start in die Grundschule.
Autorin: Kathrin Schunger, Gründerin von Löwenherz Kids – Expertin für Selbstbehauptung, Resilienz und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.
© 2026 Löwenherz Kids. Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, sondern dient der allgemeinen Information.

02. Juli 2025
In der Schule, auf dem Pausenhof und online – Kinder stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen. Konflikte, Hänseleien oder Mobbing gehören leider oft zum Alltag. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder frühzeitig lernen, für sich einzustehen und sich sicher zu fühlen. Selbstbehauptungs- und Anti-Mobbing-Kurse vermitteln Kompetenzen, die Kinder in diesen Situationen unterstützen.
Warum Selbstbehauptung entscheidend ist:
Selbstbehauptung bedeutet, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und klar zu vertreten – ohne andere zu verletzen. Kinder, die lernen, „Nein“ zu sagen, wenn ihnen etwas unangenehm ist, entwickeln Selbstvertrauen und innere Sicherheit. Diese Fähigkeiten bilden die Basis für respektvolle Beziehungen und ein starkes Miteinander.
Resilienz beschreibt die Fähigkeit, auch mit Rückschlägen oder herausfordernden Situationen gesund umzugehen. Kinder, die resilient sind, lassen sich von Problemen nicht entmutigen, lernen Konflikte zu lösen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Studien zeigen, dass resiliente Kinder langfristig weniger unter Stress und sozialem Druck leiden (vgl. Werner, E.E., 2013, "The Resilience Factor").
Mobbing erkennen und stoppen
Ob in der Schule, im Sportverein oder online – Mobbing kann jedes Kind betreffen. Anti-Mobbing-Kurse zeigen Kindern, wie sie sich schützen können, an wen sie sich wenden und dass sie nicht alleine sind. Prävention ist der Schlüssel, um Mobbing frühzeitig zu erkennen und zu stoppen.
Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können:
Selbstbehauptung und Resilienz sind zentrale Fähigkeiten, die Kindern helfen, sich in schwierigen Situationen sicher zu fühlen und Konflikte zu bewältigen. Ein bewusster Umgang mit eigenen Grenzen, ein stabiles Selbstvertrauen und die Unterstützung durch Erwachsene können Kinder dabei stärken, Mobbing zu erkennen, zu verhindern und konstruktiv damit umzugehen.
Autorin: Kathrin Schunger, Gründerin von Löwenherz Kids – Expertin für Selbstbehauptung, Resilienz und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.
© 2025 Löwenherz Kids. Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, sondern dient der allgemeinen Information.

28. Juli 2025
Smartphones, Tablets, YouTube, TikTok, WhatsApp – digitale Medien sind längst fester Bestandteil im Leben von Kindern. Viele Grundschüler bewegen sich schon selbstverständlich in der Online-Welt. Doch der Umgang mit digitalen Medien will gelernt sein. Medienkompetenz ist dabei der Schlüssel, um Kinder sicher, verantwortungsvoll und selbstbewusst zu begleiten.
Bereits in der Grundschule legen Kinder ihr Medienverhalten an. Hier entscheidet sich, ob sie digitale Medien als reines Unterhaltungsinstrument nutzen – oder ob sie lernen, kritisch, kreativ und sicher damit umzugehen.
Die Herausforderungen:
Umso wichtiger ist es, Kindern von Anfang an Orientierung zu geben.
Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man digitale Medien sinnvoll nutzt. Dabei helfen klare Regeln und gemeinsames Interesse.
Tipps für Eltern:
Kinder, die wissen, wie sie sich online schützen, werden selbstbewusster, kritischer und sicherer – und können digitale Chancen nutzen, ohne Risiken zu unterschätzen.
Autorin: Kathrin Schunger, Gründerin von Löwenherz Kids – Expertin für Selbstbehauptung, Resilienz und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.
© 2025 Löwenherz Kids. Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, sondern dient der allgemeinen Information.

17. August 2025
Soziale Medien sind für Kinder und Jugendliche allgegenwärtig. Der Druck, online präsent zu sein, ist real und messbar. Eine Studie der Universität Wien (2024) zeigt: Digitaler Gruppendruck wirkt sich auf das Wohlbefinden aus, auch wenn er nicht zwangsläufig zu langfristigen Einbußen der Lebens-zufriedenheit führt (Universität Wien).
Besonders sichtbar wird der Druck in Challenges, Gruppenchats und der Angst, Likes zu verpassen. Laut einer Untersuchung der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf verdoppelte sich der Anteil medienabhängiger Kinder und Jugendlicher während der Pandemie – von 3,2 % auf 6,3 % (klicksafe). Das verdeutlicht, wie stark digitale Medien das Verhalten prägen.
Tipps für Eltern, um den Gruppendruck zu entschärfen:
Gruppendruck in sozialen Medien lässt sich nicht vollständig verhindern, doch Eltern können den entscheidenden Unterschied machen. Wer zuhört, erklärt und Orientierung gibt, stärkt Kinder nachhaltig. Das Ziel ist nicht, digitale Trends zu verbieten, sondern junge Menschen zu befähigen, souverän und selbstsicher mit ihnen umzugehen.
Autorin: Kathrin Schunger, Gründerin von Löwenherz Kids – Expertin für Selbstbehauptung, Resilienz und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.
© 2025 Löwenherz Kids. Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, sondern dient der allgemeinen Information.

7. September 2025
Videospiele sind aus der Freizeit vieler Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Sie bieten Abenteuer, Gemeinschaftsgefühl und Erfolgserlebnisse – und das oft im Sekundentakt. Doch wo die Chancen liegen, lauern auch Risiken.
Eine repräsentative Befragung der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt: Rund 7 % der Jugendlichen in Deutschland zeigen Anzeichen problematischen Spielverhaltens (DAK/UKE-Studie 2024). Betroffen sind vor allem Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Längere Gaming-Zeiten gehen dabei häufig mit schlechterem Schlaf, weniger Bewegung und Konflikten in der Familie einher.
Warum ist Gaming so fesselnd?
Tipps für Eltern, um Gaming-Risiken zu entschärfen:
Gaming ist nicht per se gefährlich. Problematisch wird es, wenn das Spielen andere Lebensbereiche verdrängt. Eltern können viel bewirken, indem sie Interesse zeigen, Orientierung geben und gemeinsam Lösungen finden. Ziel ist es nicht, das Zocken zu verbieten, sondern Kinder dabei zu unterstützen, ein gesundes Maß zu finden – für echte Freude, online und offline.
Autorin: Kathrin Schunger, Gründerin von Löwenherz Kids – Expertin für Selbstbehauptung, Resilienz und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.
© 2025 Löwenherz Kids. Alle Rechte vorbehalten.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung, sondern dient der allgemeinen Information.